Die Rückkehr des Niva

Wer an russische Autos denkt, kommt sicherlich nicht an der Marke Lada vorbei, welche vor allem mit dem markanten Niva auch in Deutschland durchaus einen Freundeskreis aufbauen konnte. Doch der Erfolg war überschaubar und so entschloss man sich im letzten Jahr dazu, die Marke in Westeuropa vom Markt zu nehmen.

Während Dacia vor allem günstige Fahrzeuge mit einem gewissen “Coolnessfaktor” angeboten werden sollen, will man mit Lada ein anderes Ziel verfolgen. Die Marke soll vor allem für günstige, robuste und zuverlässige Fahrzeuge aus Russland stehen. Um dieses Ziel zu erreichen, will man die Ressourcen mit Dacia bündeln. Das soll für eine höhere Effizienz und Auslastung sorgen. So will man sich vor allem die CMF-B-Plattform teilen, welche Dacia mit der dritten Generation vom Sandero eingeführt hat.

Den Anfang soll die Neuauflage des Niva sein, die bereits 2024 auf den Markt kommen soll. Da Renault im Zuge der Strategievorstellung “Renaulution” bereits eine Skizze gezeigt hat, kann man erahnen, wo die Reise hingehen soll. Diese zeigt ein kompaktes, geländetaugliches SUV in einem Moderen Kleid, welches das Fahrzeug dennoch klar als Lada Niva Wiedererkennen lässt. Neben einer modernen Plattform wird es vor allem LED-Scheinwerfer, aktuelle Motoren, bessere Materialen und eine präzisere Verarbeitung geben. Während an der Motorhaube breit der Modellname prangt, sucht man das Lada-Logo vergeblich. Doch für die Fans der Marke dürfte vor allem eines interessant sein: Der neue Niva könnte es auch nach Deutschland schaffen.

Natürlich ist es an dieser Stelle noch zu früh, um Spekulationen über die Ausstattung und den Antrieb anzustellen. Fest steht aber: Sollte der Niva nach Westeuropa kommen, so dürften auch für ihn die in Zukunft geltende Abgasnorm Euro 7 gelten. Daher ist es nicht ganz abwegig, dass der neue Niva mit einem Hybridantrieb ausgestattet werden dürfte. Zumal die notwendige Technik im Renault-Konzern vorhanden ist und auch technisch stellt dies kein Problem dar, da die CMF-B-Plattform diesen Antriebstyp unterstützt.

Das ist der Lada Niva, wie man ihn bisher kennt.

Neben dem bereits über 40 Jahre altem Niva soll es noch zwei weitere Modelle im B-Segment geben. Um welche es sich genau handeln soll, ist noch nicht bekannt. Möglich h wäre hier ein Kompaktwagen sowie ein Kombi, der den Vesta beerbt. Für 2025 ist dann sogar ein Fahrzeug im C-Segment geplant, welches aber ebenfalls auf der CMF-B-Plattform stehen soll.

Sollte es die Marke wieder nach Deutschland schaffen, könnten sich durchaus viele Interessenten finden lassen. Vor allem Kunden von Dacia, die die aktuelle Entwicklung der Make skeptisch sehen, könnten mit Lada eine echte alternative finden.

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