Dokker II: Das ist bis jetzt bekannt

Derzeit arbeiten die Ingenieure bei Dacia mit Hochdruck an den neuen Modellen Sandero 3 und Logan 3. Doch auch der bei Handwerkern, Familien und Campern beliebte Dokker wird aktualisiert, die ersten Prototypen vom Dokker II sind bereits vor einiger Zeit gesichtet worden. Auch wenn es von Dacia wie gewohnt keine offiziellen Informationen zum neuen Dokker gibt, sind bereits einige Tatsachen bekannt. Was wir alles bis jetzt über die neue Generation wissen, haben wir hier zusammengefasst.

Optische Anpassungen

Der Dokker 2 bleibt vor allem eines: Ein klassischer Hochdachkombi, der sich optisch klar als Dokker zu erkennen gibt. Dennoch ist die zweite Generation eine logische Weiterentwicklung und kommt moderner rüber. Das liegt vor allem an den optischen Anpassungen wie zum Beispiel Bügelgriffe als Türöffner eine überarbeitete Frontschürze und ein modifiziertes Heck.

Auch wenn es derzeit noch keine Bilder vom Innenraum gibt, dürfte es auch hier Anpassungen geben. Letztendlich sind das alles Spekulationen. Wahrscheinlich ist aber, dass Dacia hier Bauteile aus anderen Modellen verwendet. So dürften wir hier zum Beispiel den Schaltknauf vom Duster / Clio V / Sandero 3, das Bedienelement der Klimaanlage vom Duster 2 und die Leiste mit den Schaltknöpfen wiederfinden. Um die Kosten weiterhin gering zu halten, wird auch im Dokker 2 hauptsächlich Hartplastik verwendet.

Modernere Technik

Die zweite Generation wird neben modernerer Optik auch mit mehr Technik kommen. So wird e-Call (Auflage der EU) kommen, aber auch Assistenzsysteme wie der Toter-Winkel-Warner, Parksensoren, Rückfahrkamera und eine Klimaautomatik werden als Option zur Verfügung stehen.

Auf Neuheiten wie Voll-LED-Scheinwerfer und das neue Multimediasystem mit freistehendem Display müssen die Käufer jedoch verzichten. Derzeit sieht es nicht so aus, als würde der Dokker 2 mit diesen Ausstattungen kommen. Bis jetzt bleibt dies dem Sandero/Logan 3 vorbehalten. Ob es wenigstens ein LED-Tagfahrlicht gibt, lässt sich noch nicht erkennen.

Alte Plattform, kein Hybrid

Im Gegensatz zum kommenden Sandero 3/ Logan 3, die die CMF-B-Plattform nutzen, steht der Dokker 2 noch immer auf der alten B0-Plattform, die auch vom aktuellen Duster genutzt wird. Das ist auch der Grund, warum die zweite Generation vom Dokker ohne Hybridantrieb kommen könnte. Die B-Plattform, die seit 2002 verwendet wird, ist darauf schlichtweg einfach nicht ausgelegt. Übrigens steht der Renault Kangoo nicht auf der B0-Plattform und ist somit nicht verwandt mit dem Dokker.

Bekannte Motoren

Wenig Überraschendes dürfte es bei den Motoren geben. Neben Benzin- und Dieselmotoren gibt es auch wieder einen LPG-Antrieb, welcher aber erst später eingeführt wird. Denkbar wären hier die bekannten 1.0 und 1.3 TCe-Motoren sowie ein 1.5 dCi Diesel. Ob es ein Automatikgetriebe geben wird, ist reine Spekulation. Allerdings wäre dies wünschenswert.

Vermarktung als Renault Kangoo

In einigen Ländern, vor allem in Südamerika wird Renault den Dokker 2 als Renault Kangoo vermarkten. Damit will man vor allem auch Märkte mit einer geringeren Kaufkraft bedienen und bereits bekannte Markennamen verwenden (die Marke Dacia ist in Südamerika nicht vertreten). Dennoch sei an dieser Stelle erneut erwähnt, dass der Dacia Dokker technisch nicht mit dem Renault Kangoo verwandt ist.

Verfügbarkeit

Der Dokker 2 dürfte noch im Herbst 2020 vorgestellt werden. Markstart wird dann 2021 sein, sodass dann auch die ersten Modelle beim Händler stehen. Auch eine Stepway-Version mit robusterer Optik wird es wieder geben. Wie bisher muss aber auch diese ohne Allradantrieb auskommen.

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