Fusion mit Fiat nicht endgültig begraben

Auch wenn FCA das Angebot einer Fusion mit Renault zurückgezogen hat, ist die Idee einer Fusion noch nicht endgültig tot. Zudem versuchte FCA seine Forderungen zu einem ungünstigen Zeitpunkt durchzusetzen, da der französische Staat nervös bezüglich der Renault-Nissan Kooperation war.

Renault ist derzeit, mit Ausnahme der USA, in fast allen Ländern vertreten und steht wirtschaftlich so gut da, wie lange schon nicht mehr. Die Entscheidung, im Gegensatz zu Fiat schon früh auf Elektromobilität zu setzten, zahlt sich aus. Derzeit verkauft Renault weltweit so viele Fahrzeuge, wie noch nie. Die Entscheidung, die angebotene Fusion abzulehnen, wird von vielen als richtig bezeichnet.

Dass FCA das Angebot zurückgezogen hat, haben viele als positives Signal gesehen, zumal das Angebot sehr zu Gunsten von FCA angelegt war. Eine gleichgewichtige Fusion hätte anders ausgesehen. Nun scheint es so, als würden Jean-Dominique Senard (Renault) und John Elkann (FCA) wieder miteinander über eine Fusion kommunizieren. Somit schein das Thema noch nicht ganz vom Tisch, allerdings mit anderen Konditionen.

Ein Problem bei einer Fusion könnte Nissan sein. Um der Fusion zuzustimmen, könnte Nissan darauf bestehen, dass Renault den Einfluss aus Nissan reduziert. Ob es jedoch eine gute Idee ist, sich von Nissan zu verabschieden, nur um mit FCA zu fusionieren, ist fraglich. Die Renault-Nissan-Allianz ist wirtschaftlich gesehen ein Erfolg und eine Allianz oder Fusion mit FCA wäre unter Umständen nicht die bessere Wahl.



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