Große Pläne für Alpine

Als Renault die Pläne veröffentlicht hat, mit denen man sich umstrukturieren und den Konzern sanieren will, schien es noch unklar, wie es mit der Marke Alpine weitergehen soll. Doch wenn es nun nach dem Renault-Chef Luca De Meo geht, steht der Marke alpine eine rosige Zukunft innerhalb des Renault-Konzerns bevor.

De Meo muss die Profitabilität des Konzern steigern, um das Fortbestehen der Marke Renault zu sichern. Neben Dacia sieht er dabei auch die Marke Alpine als ein wichtigen Teil des Konzerns. Um Alpine einen Schub nach vorne geben zu können, wurde bereits das Renault F1-Team in Alpine F1 umbenannt. Zeitgleich erhofft sich der Manager, dass man die Erkenntnisse, die man beim Motorsport gewinnt, in zukünftigen Modellen nutzen kann. So will man eine Sportmarke aufbauen, die Supersportwagen fertigen will und zusammen mit Ferrari genannt werden will.

Konkret ist die Marke Alpine auf einem guten Weg. 2018 wurden insgesamt 1950 Einheiten verkauft, während es 2019 bereits 4376 Stück waren. Weitere Modelle sollen dabei in Zukunft die Absatzzahlen weiter steigern, unter anderem plant das Unternehmen einen sportliches SUV oberhalb der Alpine A110. Dieses könnte sogar elektrisch angetrieben sein. Diese Zahlen sind allerdings noch nicht ausreichend, denn noch immer ist Alpine nicht rentabel.

2016 hatte Renault die traditionsreiche Marke Alpine wiederbelebt und unter dem Slogan “Alpine is back” einen seriennahmen Prototyp in Monte Carlo der Öffentlichkeit präsentiert. Dieser Sportwagen im Retrostyle ist an die A110 Berlinette angelehnt. 2017 ist dieser Wagen in die Serienproduktion gegangen und im Herbst 2017 wurden die ersten Fahrzeuge ausgeliefert. Gefertigt werden die Fahrzeuge im Alpine-Werk in Dieppe.

Die Alpne wird in Dieppe gefertigt.

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