Lada dünnt Modelle aus

Die zu Renault gehörende Marke Lada ist de facto seit einigen Jahren nicht mehr in Westeuropa vertreten und auch im Heimatland Russland laufen die aktuellen Entwicklungen derzeit nicht ganz so, wie gewünscht. Um die Marke wieder zu stärken und längerfristig auch wieder nach Westeuropa zu holen, wird man zusammen mit Dacia eine Business-Unit gründen. Diese soll die Entwicklung bündeln und die Auslastung bzw. Effizienz steigern.

Im Zuge der Zusammenarbeit zwischen Lada und Dacia werden vor allem bei Lada einige Modelle wegfallen. Zwar wird es 2023 eine Neuauflage vom Granta und Vesta geben, der XRay und Largus werden jedoch eingestellt. Auch der Niva Travel, der einst ein Chevrolet war, wird eine kurze Karriere haben. Da der Granta und Vesta jedoch noch auf einer veralteten Plattform stehen, werden beide Modelle nicht außerhalb von Russland vermarktet.

Das Dacia und Lada in Zukunft näher zusammenrücken, hat auch für die Marke aus Russland Vorteile. So werden alle zukünftigen Modelle (außer dem Granta und Vesta) die moderne CMF-B-Plattform nutzen, die auch Dacia seit der dritten Generation des Sanderos nutzt. Neben Kostenvorteilen bietet diese auch mehr Flexibilität und eine höhere Zukunftssicherheit.

Was zukünftige Modelle angeht, so wird es 2023 eine neue Version vom Granta und Vesta geben, die jedoch nur in Russland vertrieben werden. 2024 wird dann der neue Niva folgen, der bereits auf der neuen Plattform steht und mit Allrad, Hybridantrieb und einer robusten Karosserie kommen wird. 2025 wird Lada dann in das C-Segment vorstoßen. Geplant ist ein großes Lifestyle-SUV, welches ein Bruder des kommenden Dacia Bigster sein wird.

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