Luca de Meo will Renault umbauen

Die Renault Gruppe hat ein Projekt zur Entwicklung ihrer Organisation auf Basis ihrer Marken angekündigt. Ziel ist die Gruppierung in vier Geschäftseinheiten: Renault, Dacia, Alpine und Neue Mobilität.

Mit dem Projekt will das Unternehmen eine einfachere und stärker ergebnisorientierte Organisation schaffen und gleichzeitig den Zusammenhalt, die Motivation und das Zugehörigkeitsgefühl der nach Marken gruppierten Teams stärken.

Vier Business Units sollen künftig das Unternehmen prägen: Renault, Dacia, Alpine und Neue Mobilität. Jede Business Unit soll eine eigenständige Organisation erhalten. Das neue Projekt wird auch die Organisation von Aufgaben auf funktionsübergreifender Ebene umfassen.

“Das Unternehmen muss seine Spielart ändern und Wert und Rentabilität statt Volumen in den Vordergrund stellen. Die Organisation um vier starke Marken und große funktionsübergreifende Bereiche würden es ermöglichen, einfacher, markt- und kundenorientierter und mit Teamgeist zu arbeiten, um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen. Dies ist ein wesentlicher Hebel für die Erholung des Konzerns”, sagte Luca de Meo, CEO der Groupe Renault.

Im Rahmen dieses Projekts werden die Überlegungen zur Schaffung, Organisation und Umsetzung dieser neuen Business Units unter folgenden Verantwortungen vorbereitet:

– Luca de Meo, Vorstandsvorsitzender Groupe Renault, für Renault,

– Denis Le Vot, EVP, Regionen, Vertrieb und Marketing, Groupe Renault, für Dacia,

– Cyril Abiteboul, Geschäftsführer von Renault Sport Racing, für Alpine,

– Clotilde Delbos, stellvertretende Vorstandsvorsitzende Groupe Renault, für Neue Mobilität.

Sobald dieser Plan für die Organisationsentwicklung ausreichend abgeschlossen ist, wird er den Arbeitnehmervertretungen vorgelegt. Diese müssen den geplanten Änderungen zustimmen. Mit diesen Schritten will der Konzern die Krise überwinden und zur Rentabilität zurückkehren. Ob das funktioniert, steht noch nicht fest. Luca de Meo konnte jedoch in der Vergangenheit unter anderem bei Seat zeigen, dass er durchaus Führungsqualitäten hat und weiß, was er tut.

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