Nissan Juke 2 bekommt Hybridantrieb

Der im Herbst 2010 eingeführte City-Crossover Nissan Juke wird von nicht wenigen aufgrund der doch recht mutigen Form nicht sonderlich gemocht. Dennoch konnte sich der kleine Crossover über die Jahre eine treue Fanbase aufbauen. Nun wird es Zeit für ein neues Modell, welches Nissan vermutlich auf der IAA Frankfurt 2019 vorstellen wird.

Clio V als Basis

Entwickelt wird der Nissan Juke II auf der Basis des Clio V und der CMF-B Plattform. Der Radstand wächst so von 4,14 auf etwa 4,20 Meter und der Fahrgast bekommt etwas mehr Platz. Die Stabilität und Sicherheit wird verbessert, ebenso bietet die neue technische Basis Voraussetzungen für aktuelle Assistenzsysteme, wie zum Beispiel ein Notbremsassistent. Das ebenfalls im Clio V verwendete Multimediasystem Easy Link dürfte auch in abgewandelter Form im Nissan Juke II eingesetzt werden.

Modernere Motoren

Die Motoren im aktuellen Juke sind nicht mehr die modernsten. So wird es im Nissan Juke II drei Motoren zur Auswahl geben: 1,0 IG-T 100 PS (BVM5 und X-Tronic), 1,3 DIG-T 130 und 160 PS (EDC). Auf Dieselmotoren und Allradantrieb soll wohl verzichtet werden. Wer dies wünscht, muss zum Renault Captur II greifen.

Hybridantrieb vom Captur II

Gemeinsam mit dem Captur II wird sich der Juke II den von Renault und Nissan gemeinsam entwickelten Hybridantrieb e-Tech teilen. Das System basiert auf einem 1.6 Motor von Nissan, in dem ein Elektromotor eingebettet ist. Die Systemleistung beträgt 130 PS, rund 50 Kilometer können rein elektrisch zurückgelegt werden. Die Batterie aus Japan soll eine Leistung von  9,8 kWh bringen.

2018 – Moteur hybride DHT E-TECH

Preise

Im Vergleich zum aktuellen Juke dürften die Preise für den Juke II leicht steigen. Neue Motoren, Vorschriften der EU, verbesserte Materialien und Qualität sowie eine höherwertigere Ausstattung haben ihren Preis. Beim Benziner dürfte der Einstiegspreis bei rund 20.000 Euro liegen, wer einen Hybridantrieb wünscht, sollte mit 30.000 Euro rechnen. Totwinkelwarner, 360°-Kamera, Fußgängererkennung und eine adaptive Geschwindigkeitsregelung dürften extra kosten.

Bild: largus.fr



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