Renault liftet den Scenic

Neben dem Talisman, Espace und Mégane wird Renault dieses Jahr auch den Minivan Scénic aktualisieren. Zwar hat sich der Konzern dazu entschlossen, keinen Nachfolger auf den Markt zu bringen, mit dem aktuellen Facelift will Renault den Scénic jedoch noch zumindest solange anbieten, bis das Ende vom Lebenszyklus der aktuellen Generation erreicht ist, was bei Renault in der Regel vier Jahre sind. Der Grund, warum Renault den Scénic auslaufen lassen will, sind vor allem die seit Jahren rückläufigen Verkaufszahlen von Mini-Vans.

Im Internet sind nun erste Bilder und Informationen zum kommenden Facelift aufgetaucht. Nach diesen Bildern fällt das Facelift nur zart aus: Die Designer haben etwas den Grill angepasst, neue Chromdekorationen verwendet, neue 20-Zoll-Felgen und die Pure Vision LED-Scheinwerfer spendiert sowie zwei neue Karosseriefarben eingeführt: Topaz Blue und Vintage Red. Die gelbliche Grundfarbe soll wohl nicht mehr angeboten werden.

Im Gegensatz vom Exterieur gibt es im Innenraum kaum Neuigkeiten. Das Cockpit ist identisch mit dem des aktuellen Modells, es gibt keine neuen Assistenzsysteme und auch das neue Kombiinstrument, was im aktuellen Talisman und Mégane verwendet wird, kommt nicht in den Scénic. Einzig an der Polsterung soll es Anpassungen geben. Es scheint, als hätten die Designer und Entwickler dem Scénic keine allzu große Aufmerksamkeit gewidmet, was zum Plan von Renault passt, das Modell langfristig fallen zu lassen.

Neben einigen Bildern sind vor allem auch Preislisten aufgetaucht. Aus diesen geht unter anderem hervor, dass die Dieselmotoren aus dem Programm genommen werden und nur noch Benzinmotoren mit 115, 140 und 160 PS verfügbar sind. Starten soll der neue Scénic bei rund 28.000 Euro. Wie gehabt soll es die Ausstattungsvarianten Zen, Limited, Intens und Black Edition geben.

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