Renault ZOE Erlkönig erwischt

Der Renault Zoe hat seit seiner Markteinführung 2013 eine beachtliche Erfolgsbilanz: Es ist eines der beliebtesten und meistverkauften Elektrofahrzeuge auf dem Markt. So wurden 2018 alleine in Deutschland rund 6400 Exemplare neu zugelassen. Grund genug für Renault, das Erfolgsmodell weiter zu entwickeln und zu überarbeiten, denn die Konkurrenz wird immer stärker.

Nun wurde der überarbeitete ZOE als Erlkönig auf öffentlicher Straße erwischt. Zwar ist dieser noch stark getarnt, doch sind durchaus einige Änderungen zu erkennen. So bekommt der Kleinwagen, der noch 2019 vorgestellt werden dürfte, deutlichere Linien und eine modernisierte Kontur, ohne dabei jedoch sein typisches Design zu verlieren. Außerdem dürfte er etwas von seinen markanten Rundungen verlieren. Im Gegensatz zu seinem Vorgänger wird der neue ZOE nicht mehr auf einer modifizierten Nissan-Leaf-Plattform stehen, sondern auf der neuen New Alliance Electric Platform (NAEP). Diese ist für kleinere mit mittlere Elektrofahrzeuge ausgelegt und soll eine Reichweite von bis zu 400 Kilometern ermöglichen.

Auch am Antrieb dürfte sich etwas ändern. So soll die maximale Leistung des E-Antriebs von derzeit 80 kW auf 96 kW (130 PS) steigen. Außerdem könnte Renault auf den CCS-Ladestandard (Combined Charging System) umstellen und im Zuge dessen ein Schnellladeverfahren mit bis zu 100 kW ermöglichen.

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Genau wie beim neuen Clio V dürfte auch der Renault ZOE neue Assistenzsysteme bekommen und für mehr Komfort beim Fahren sorgen. So könnten neue Instrumente, ein Spurhalteassistent und ein neues Infotainmentsystem Einzug halten. Ein möglicher Verkaufsstart wäre Anfang 2020.



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