Warum der neue Duster ein Erfolg wird

Den Duster weiterzuentwickeln war für Dacia sicherlich nicht einfach. Einerseits soll der SUV seiner Linie treu bleiben, andererseits war eine Modernisierung durchaus notwendig. Jedoch ist es dem Automobilhersteller gelungen, einen passenden Mittelweg zu finden: Der neue Duster wirkt wesentlich moderner, bietet mehr Komfort und Sicherheit, ist aber noch immer eindeutig als Dacia Duster zu erkennen. Und das neue Modell wird ein Erfolg werden, da sind sich viele einig. Warum? Dafür gibt es mehrere Gründe:

Kantiges Design

Zugegeben, das Design ist Geschmackssache. Es wirkt kantiger und bulliger. Der angedeutete Unterbodenschutz ist an der Front und am Heck deutlich nach oben gezogen. Im Kühlergrill sind die Rechtecke in Chrome-Optik angebracht, die man bereits aus den Stepway-Modellen kennt. Ein größeres Profil auf der Motohaube verstärkt den markanten Auftritt. Die Reling wirkt robuster, die Antenne ist nach hinten gewandert. Am Heck sorgen quadratische Rückleuchten dafür, dass man in der Dunkelheit gut erkannt wird.

Modernes Interieur

Setzt man sich in den neuen Duster, so ist dieser kaum wiederzuerkennen. Das Cockpit wurde komplett überarbeitet und mehr zum Fahrer hin ausgerichtet. Das MediaNav Evolution ist nun etwas nach oben gezogen worden und in der Mittelkonsole sorgen jetzt drei Lüftungsdüsen für Frischluft. Das Bedienelement für die Klimaanlage wurde komplett überarbeitet und wirkt nun wesentlich hochwertiger. Hochwertiger sind auch die verwendeten Materialien. Die Armauflagen an den Türpanelen sind mit Kunstleder überzogen, das Dashboard besteht aus Soft-Touch-Kunststoff und die Sitzflächen der Sitze wurden verlängert.

Mehr Assistenzsysteme

Erstmalig verbaut Dacia im neuen Duster nicht nur ESP und ABS, sondern auch eine Berganfahr- und abfahrhilfe, einen Totwinkelwarner und eine automatische Regelung des Abblendlichtes. Wer mit dem Duster in das Gelände will, kann sich über einen 4×4-Monitor freuen, welcher nicht nur über einen Kompass verfügt, sondern auch Daten über die aktuelle Fahrzeugneigung in Echtzeit anzeigen kann. Eine Multi-View-Ansicht, welche aus vier Kameras besteht, erleichtert nicht nur das Einparken, sondern auch das Manövrieren im Gelände. Im Vergleich zum Vorgänger also ein echter Sprung nach vorne.

Preis

Natürlich bleibt sich Dacia mit dem neuen Duster sich selbst treu. Der Duster wird daher vor allem eines sein: Der günstigste SUV in Deutschland. Für die einfachste Variante Access ruft Dacia  11.290 Euro auf. Die teuerste Variante Prestige mit einem dCi110 4×4 und in Vollausstattung kostet knapp über 20.000 Euro. Dafür bekommt man nicht einmal einen VW Tiguan in der Basisausstattung!

Zulassungszahlen

Wenn die Verkaufszahlen des neuen Dusters die des alten erreichen, wird der neue Duster auf jeden Fall ein Erfolg: Von April 2010 bis Ende 2016 wurden weltweit 1,98 Millionen Duster verkauft. Sicher, da ist noch Luft nach oben, aber immerhin schon einmal ein Anfang.

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